Wasser ist das Transportmittel in uns, der Trägerstoff für alle Informationen und Substanzen zu allen Organen und Zellen.
Indem es alles aufnimmt und weitertransportiert, hält das Wasser nicht nur die unterschiedlichsten Kreisläufe in uns in Gang, vielmehr nimmt es auch die nicht sichtbaren Schwingungsfelder aus dem Umfeld von außen nach innen. Es stellt darüber eine direkte Verbindung zwischen den Organen Gehirn und Herz und damit entsprechend dem Denken und Fühlen her. Aus den aufgenommenen Schwingungen bilden sich Gefühle und Empfindungen, wie Mitgefühl, Empathie, Verbindung, Liebe, Verständnis, Berührung, als auch emotionales Verhalten wie Launigkeit, Beleidigtsein, Eifersucht, Ephorie, Schwärmerei, Gefühlsüberschwang u.a.

Einmal aufgenommene Informationen bewahrt dieses Element auf, speichert es und ruft es in uns ab, wenn ein gleiches Resonanz- oder Schwingungsfeld die gespeicherte Information berührt. 
Der Mensch mit dem ersten Element Wasser ist am leichtesten in der Lage, Ausgleich und Harmonisierung herzustellen. Mit seinem Einfühlungsvermögen sorgt er für Verbindung und Kommunikation mit anderen. Weich und zugewandt wird er zum Vermittler.

Wird das Element Wasser nicht gelebt oder nicht zum Ausdruck gebracht, zeigt sich der Mensch kühl, distanziert, nüchtern und unberührbar. Er ist abgetrennt von seinen Gefühlen und nimmt sich auf diese Weise nicht mehr wahr. Die Verhaltenshandlungen sind losgelöst vom eigenen Empfinden, dem seiner Mitmenschen und seines Umfeldes. Schattenhafte Ausdrucksformen sind Härte und Emotionalität im Umgang anstatt einem Für- und Miteinander.

Die Bedeutung des Wassers für uns wird über die Typologie der Elemente nach David Wared in ein ganz neues Licht gerückt. Seien Sie gespannt und neugierig. Gehen Sie schon jetzt der Frage nach, an welcher Stelle Sie das Wasser in ihrer Elementefolge sehen und wie Sie es zum Ausdruck bringen.

Mit den anderen drei Elementen steht sie in einem ständigen Wechselspiel.
Dem Wasser stellt sie sich als Untergrund zur Verfügung, dem Feuer liefert sie das brennbare Material und der Luft bietet sie mit ihrer landschaftlichen Vielfalt die Möglichkeit zur Änderung der Bewegungsrichtung und lässt sich von ihr, wie auch vom Wasser, davontragen.
Dieses Wechselspiel von Wirkungen der vier Elemente findet sich auch im Menschen und wird in seinen Verhaltensweisen sichtbar.
Der Erdemensch ist in seinem Lichtausdruck ausgesprochen strukturiert. Er bevorzugt gewohnte Tätigkeiten, statt ständiger Neuorientierung und schafft sich damit ein sicheres Fundament, aus dem er seine Festigkeit und Stabilität im Alltag bezieht. Das hält ihn im Gleichgewicht und begründet, warum er nicht zu den schnellen, entscheidungsfreudigeren Menschen zählt. Vielmehr prüft und durchdenkt er alles sorgfältig, um die innere Balance nicht zu gefährden.

Erdemenschen bauen auf alles Materielle und Handfeste und sind ausgesprochen praktisch. Von einer Idee gezündet, ist ihr Ziel: Umsetzung mit Erfolg. Ihr scharfer Verstand befasst sich so lange auch mit völlig Unbekanntem, bis alles durchschaut, hinterschaut und mit einem sehr guten Ergebnis zu rechnen ist. Anderenfalls wird die Idee fallengelassen oder die Aufgabe nicht begonnen. Diese Vorgehensweise lässt die Erdemenschen kraftvoll und zuverlässig, kontinuierlich und besonnen ihren Weg gehen. Ihre enge Verbundenheit mit dem Planeten zeigt sich insbesondere in der Liebe zur Natur und allem aus ihr Hervorgebrachten.

In den schattenhaften Ausprägungen des Elementes erkennt man sie sehr leicht an ihrer Unbeweglichkeit, die sich in Festhalten, Dagegenhalten bis hin zu Sturheit zeigen. Es sind die Sammler unter allen Elementegrundtypen, die alles gebrauchen können und deren Böden, Garagen und Keller gut gefüllt sind. Loszulassen, um leichter zu werden, schneller vorangehen zu können, fällt ihnen am schwersten. Alles was Veränderung mit sich bringt, versuchen sie zu vermeiden, da es ihre Struktur vermeintlich schwächt. Sie lassen nicht nur alles Materielle schwer los, gleichermaßen betrifft es ihre Gewohnheiten, Prägungen, alte überholte Muster, Strukturen und damit natürlich auch ihre Vergangenheit. Die Erde ist dann fest und schwer zu bewegen.

Die Typologie der Elemente beschreibt sehr detailliert die Ausprägungen eines jeden Elementes, und welche Bedeutung dies für den persönlichen Entwicklungsweg hat.

Mehr unbewusst nehmen wir beispielsweise die reinigende Kraft des Feuers in uns wahr, sobald es sich als Fieber in einem Krankheitsverlauf zeigt, und fühlen die Befreiung, sobald alles vorüber ist. Gleiches geschieht im Loslassen überholter Vorstellungen und Denkweisen. Jede vollbrachte Veränderung gleicht einem Befreitsein. So ist das Element Feuer in uns eine Art Motor, der uns anschiebt, Veränderung ermöglicht und Entwicklung bewirkt. Das Feuer in sich lebendig zu halten, ist eine wesentliche Aufgabe aller Menschen.

Feuermenschen sind leicht an ihrer begeisternden, andere zündenden und mitnehmenden Art zu erkennen. Charismatisch in ihrer Erscheinung und ihrem Auftreten gehen sie mutig und risikobereit für eine Idee voran und setzen sich dafür ein.

Im Schattenausdruck hingegen ignorieren sie die Gefühle anderer und brennen förmlich über sie hinweg. Das hinterlässt oft schmerzhafte Wunden, was vielmals zur Vorsicht im Umgang mit diesen Menschen führt. Willensstark und machtvoll streben sie nach vorn und stehen gern in der ersten Reihe. Aus ihrem Gewinnen und siegreich hervorgehen, schöpfen Feuermenschen erneut Energie zum Zünden neuer Ideen. Ausgesprochen schnell in ihren Entscheidungen können sie heute für eine Aufgabe brennen und morgen dafür erloschen sein. Nicht ausgeglichenes Feuer zeigt sich in ständigem Auf und Ab und einem schnell aufbrausenden Temperament, oft sehr emotional. 

In der Elementelehre wird sehr klar die besondere Bedeutung und Aufgabe der Menschen mit dem ersten Element Feuer hervorgehoben. Sie stellt heraus, wie wesentlich das eigene Feuer für persönliche Veränderung und Befreiungsprozesse im Leben ist.

Der einzigartige Atemrhythmus eines jeden Lebewesens ist gewissermaßen, sein genetischer Fingerabdruck, der ihn unverwechselbar macht.

Der für uns wesentliche Sauerstoffanteil der Luft sorgt für den energetischen Fluss in unserem Körper. Er ermöglicht, dass wir uns als Menschen erweitern, indem wir unseren Atem bewusst steuern. Auf diese Weise können wir Gedanken und Gefühle loslassen, zu mehr Gelassenheit, Ruhe und anderem Alltagsverständnis finden. Jeder kennt das Sprichwort: „Atme erst einmal richtig durch“. Darüber dehnen wir uns aus und geben Beengendes ab.

Luftmenschen brillieren mit ihrem Geist. Schnell und gewandt sind sie in der Lage, aufgenommene Informationen logisch zu verknüpfen und Ergebnisse herbeizuführen. Sie erschließen sich die Welt denkend und sind die größten Theoretiker, die zur Erweiterung von Bestehendem beitragen, sowie Ideen und Visionen hervorbringen. Menschen mit dem ersten Element Luft möchten hoch hinaus und genießen es, redegewandt im Mittelpunkt zu stehen. Das Streben nach geistiger Erweiterung lässt sie nicht lange in einer Aufgabe verweilen, immer wieder suchen Luftmenschen nach neuen Herausforderungen. Zu allem Materiellen bauen sie wenig Bindung auf, denn dies behindert und erschwert leichtes weiterziehen.

Im Schattenausdruck erkennt man sie leicht an ihrer Unruhe und ihrem ungeordneten bis chaotischen Lebensstil. Schnell die Meinung wechselnd, hängen sie ihr Mäntelchen in den Wind und legen getroffene Vereinbarungen ganz neu und zu ihren Gunsten aus. Solange das Luftelement im Menschen nicht ausgeglichen ist, sind Lufttypen vielmals Einzelgänger, was sie allerdings nicht stört, weil sie frei und unabhängig sein möchten.

Die Typologie macht deutlich, weshalb Luftmenschen die medialsten unter allen Elementegrundtypen sind und die visionären Denker.

"Natur nimmt Veränderung an.
Sie harmonisiert Veränderung in ihrem Geschehen.
Was auch immer kommt, sie harmonisiert und balanciert aus."

David Wared